Pressemitteilungen

 
 

Abschlussbericht 2015

Windstrom im Südwesten: Trinationale Kongressmesse thematisierte aktuelle Fragen der Windenergie an Land und des Netzausbaus


Offenburg. Die interregionale Windenergie - expo & congress der Messe Offenburg für das Dreiländereck im Südwesten fand zum zweiten Mal am 18. und 19. November 2015 statt. Neben den aktuellen Fragen zum Ausbau der Windenergie im Südwesten wurde auch der Ausbau des elektrischen Netzes mit Energiespeichern und dezentralen Lösungen im integrierten Kongress STORENERGY diskutiert. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.
 
Unter den 446 (Vorveranstaltung 392) Kongressteilnehmern und Fachbesuchern waren Vertreter von Projektierern und Betreibern, von der Windenergieindustrie und Investoren, Energieversorgern und Windflächeneigner sowie Kommunen und Behörden anwesend. Die Teilnehmer kamen vor allem aus Baden-Württemberg, der Nordwestschweiz und Nordostfrankreich.
 

Windenergie im Südwesten und bei den Nachbarn Schweiz und Frankreich

Die aktuellen Herausforderungen für den Windkraftausbau im Dreiländereck wurden im Rahmen des Kongresses thematisiert. Windenergieanlagen in bewaldeten Mittelgebirgslagen – dies ist für die Anrainer im Dreiländereck eine gemeinsame Herausforderung, inklusive der Netzintegration des Windstroms.
 
Aktuell sind in Baden-Württemberg 120 Windenergieanlagen im Bau, weitere 240 warten auf ihre Genehmigung. Dabei entstehen auch im Ortenaukreis gerade 18 neue Windkraftanlagen.
 
In der Schweiz könnte ein Ausbau der Windkraft am Stromverbrauch von 0,14 % im Jahr 2014 auf einen Windenergieanteil von 7-10 % bis 2050 möglich sein. Benjamin Szemkus von der Schweizerischen Vereinigung zur Förderung der Windenergie (Suisse Eole) berichtete in seinem Vortrag, dass es derzeit in der Schweiz 34 Großwindanlagen und damit noch zu wenig Erfahrungen gebe. Gleichzeitig seien etwa 400 Projekte in der Planung. Für die ehrgeizigen Ziele müssen Windenergieprojekte in der Schweiz mit einem langen Atem geplant und umgesetzt werden. Dabei hat die Windenergie in der Schweiz aufgrund der guten Windgegebenheiten in der Nordwestschweiz gute Aussichten.
 
Fabien Kayser vom Projektierer OSTWIND verdeutlichte in seinem Beitrag die aktuelle Situation in Frankreich. Um das ehrgeizige französische Ziel von 19 Tsd. MW Onshore-Kapazitäten bis 2020 zu installieren und bis 2030 einen Windstromanteil von 40 % an der Stromproduktion zu erreichen ist der weitere Ausbau geplant.
 

Kongress thematisierte Anforderungen bewaldeter Standorte in Mittelgebirgslagen

Logistik und Umweltaspekte bei der Errichtung von Anlagen an bewaldeten Standorten in Mittelgebirgslagen, wie im Schwarzwald, waren ein Schwerpunkt im Programm. Franziska Tucci von der Fachagentur Windenergie an Land e.V. betonte, dass die Nutzung von Waldstandorten in deutschen Mittelgebirgen aufgrund höherer Windgeschwindigkeiten immer mehr in den Fokus rückt. In Ihrem Vortrag gab sie einen Überblick über die Herausforderungen der Windenergie im Wald und konkrete Empfehlungen für die Planung der Standorte.
 
Die Standorte für die ertragreicheren Anlagen liegen oftmals in schwer zugänglichen Gebieten. Die Errichtung der modernen Windräder erfordert das Knowhow von Logistik und Planungsdienstleistern in der Zuwegung und Stromnetzanbindung. Erfahrungsberichte wie beispielsweise über den Bau von Kranstellflächen oder Transportlösungen für die Baustellen an hohen und bewaldeten Standorten lieferte die Veranstaltung.
  

Kommunen finanziell stärker beteiligen und den Bürgern Wertschöpfung unmittelbar zu Gute kommen lassen

Vielstimmig wurde hervorgehoben, wie wichtig die Werbung um Zustimmung in der Bevölkerung ist, um die Windenergie als wichtigen und in der Energie- und Kostenbilanz günstigen Grundpfeiler der Energiewende auch dezentral im Südwesten auszubauen. Die Abhängigkeit von Stromlieferungen aus anderen Regionen könne reduziert und damit Wertschöpfung vor Ort erhalten werden.
 
Rolf Pfeifer, der aus Freiburg mit seinem Unternehmen endura kommunal GmbH gerade Kommunen bei Windenergieprojekten berät, nannte als Beispiel die Möglichkeit, Pachteinnahmen in soziale Projekte der jeweiligen Gemeinde fließen zu lassen.
 
Bürgerbeteiligungsmodelle in Genossenschaften wurden ebenfalls im Vortragsprogramm erörtert. Die Einbindung von Energiegenossenschaften beim Windenergieausbau in Baden-Württemberg ist eine Möglichkeit, die Bürger unmittelbar zu beteiligen und so auch die Akzeptanz für die Windenergie zu verbessern. Auch der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband berät Bürgerenergiegenossenschaften von der Projektplanung über die Umsetzung bis zum Betrieb auch bei Windenergieprojekten und stellte seine Erfahrungen und Empfehlungen im Kongress vor.
 
In der Fachmesse präsentiert wurde das Forschungsprojekt „DezentZivil“, in dem seit 2013 im Landkreis Lörrach untersucht wird, wie die Entscheidungsprozesse für dezentrale Energieerzeugungsanlagen  so gestaltet werden können, dass die Gesellschafts- und Umweltverträglichkeit und damit die Akzeptanz der Entscheidungen verbessert werden.
 

STORENERGY congress – dezentrale Zukunft

Speziell die Windenergie erfordert eine Einbindung ins elektrische Netz mit Speichern und Lastmanagement, um die volatile Energiequelle Wind wirtschaftlich zu nutzen. Dazu referierten Experten im Rahmen des STORENERGY Kongresses, der von der Hochschule Offenburg maßgeblich mit vorbereitet wurde.
 
Die Themen reichten von konkreten Herausforderungen für den Verteilnetzbetreiber wie Netzausbau mit Umspannstationen und Kabeltrassen im Südwesten über aktuelle Forschungen und Entwicklungen zu elektrischen Energiespeichern, zur Power-to-Gas-Technologie sowie zu Hybridsystemen und virtuellen Kraftwerken.

 
Die nächste Windenergie mit STORENERGY findet am 15. + 16. November 2017 bei der Messe Offenburg statt.
 
Mehr Information unter www.windenergie-offenburg.de oder www.storenergy.de. Für Fragen steht Ihnen das Projektteam unter windenergie@messe-offenburg.de bzw. storenergy@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-39 zur Verfügung.

 
 
 

|14.10.2015|

  

Windenergie und Wirtschaftskraft im Südwesten: Offenburger Kongressmesse am 18. + 19. November 2015

Offenburg. Die Kongressmesse Windenergie - expo & congress der Messe Offenburg widmet sich der Windenergie im Südwesten und findet am 18. und 19. November 2015 zum zweiten Mal statt. Parallel wird im STORENERGY Kongress über die Integration der Erneuerbaren Energien ins elektrische Netz, über Energiespeicher und die dezentrale Energiezukunft diskutiert. Die Veranstaltung richtet sich an die am Windenergieausbau beteiligten Kommunen und Behörden, Grundstückseigentümer, Energieversorger und Investoren, Projektierer und Betreiber sowie die Zuliefer- und Dienstleistungsindustrie der Windbranche.
  

Windenergie im Südwesten in Gang gekommen

Im Südwesten wird der Fortschritt der Energiewende nun auch durch die Windenergie gestärkt: 2015 sind die Meldungen zu den Ereignissen wie Neugenehmigung und Spatenstich häufig der Presse zu entnehmen. Derzeit sind rund 120 Anlagen in Baden-Württemberg im Bau, weitere 240 Anlagen befinden sich im laufenden Genehmigungsverfahren. Der Landesvorstand des Bundesverbandes Windenergie (BWE) Baden-Württemberg, Dr. Walter Witzel, bekräftigt: „Der deutliche Anstieg der Zahlen bei den genehmigten und den gebauten Windkraftanlagen in Baden-Württemberg ist sehr erfreulich. Die Landesregierung hat hierfür wichtige Voraussetzungen geschaffen. Diese Vorarbeiten tragen jetzt Früchte.“
 
Onshore-Windkraft bedeutet neben dezentraler Energieproduktion Wertschöpfung vor Ort, unter anderem durch bedeutende Steuereinnahmen für die Kommunen und Wirtschaftskraft durch Arbeitsplätze. In der Windenergiebranche in Baden-Württemberg arbeiteten im Jahr 2013 knapp 9.500 Beschäftigte. Grundstückseigner, Land- und Forstwirtschaft, Kommunen, Anlieger, Bürger und Energieverbraucher haben Interesse, die Wertschöpfung vor Ort zu erhalten – ein wichtiger Faktor, um auch die Akzeptanz der Windenergie zu stärken.
 

Wertschöpfung vor Ort halten durch Windenergieausbau im Südwesten

Der BWE sieht gleichzeitig mit Sorge in die Zukunft für den Südwesten. Dazu Dr. Walter Witzel: „Ab 2017 soll die Vergütung für Windkraftstrom über Ausschreibungen ermittelt werden. Es besteht die Gefahr, dass dadurch kleine und mittlere Akteure vom Markt verschwinden und dass die süddeutschen Standorte aufgrund der erhöhten Erschließungskosten bei der Ausschreibung den Kürzeren ziehen werden. Daher ist es sehr wichtig, dass im Ausschreibungsverfahren auch Binnenlandstandorte eine faire Chance erhalten.“ 

Welche Energiezukunft braucht der Südwesten – dazu bildet sich auf der Windenergie 2015 ein Dialogforum ab.
 

Kongress thematisiert Anforderungen höherer und bewaldeter Standorte

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bekräftigt die Bedeutung der Windenergie im Südwesten: „Die Windenergie dient dem Klimaschutz und fördert die regionale Wertschöpfung. Sie ist neben der Energieeffizienz der zentrale Baustein der Energiewende, einem wichtigen Anliegen der Landesregierung.“ Die Regierungspräsidentin eröffnet die Veranstaltung am 18. November mit einem Vortrag zur Windenergienutzung und dem Status des Ausbaus.
 
Die Kongressmesse bietet Expertenwissen zu aktuellen Entwicklungen, Best Practice-Beispiele und konkrete Anwendungsfälle. Die Logistik und Umweltaspekte bei der Errichtung von Anlagen an bewaldeten Standorten in Mittelgebirgslagen, wie im Schwarzwald, sind ein Schwerpunkt im Programm. Die Fachagentur Windenergie an Land e.V. gibt in Ihrem Vortrag einen Überblick über die Herausforderungen der Windenergie im Wald.
 
Durch Repowering und Neuvorhaben werden immer ertragreichere Anlagen realisiert. Die Standorte liegen oftmals in schwer zugänglichen Gebieten. Die Errichtung der modernen Windräder erfordert das Knowhow von Logistik und Planungsdienstleistern in der Zuwegung und Stromnetzanbindung. Aktuelle Erfahrungsberichte dazu liefert die Veranstaltung.
 
Bürgerbeteiligungsmodelle von der Projektentwicklung bis zur Gewinnschöpfung in lokalen Genossenschaften werden im Vortragsprogramm beleuchtet. Die Beteiligung von Energiegenossenschaften am Windenergieausbau vertritt der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband im diesjährigen Kongressprogramm.
 
In der Fachmesse wird ein Forschungsunternehmen präsentiert, in dem seit 2013 im Landkreis Lörrach untersucht wird, wie die Entscheidungsprozesse für dezentrale Energieerzeugungsanlagen  so gestaltet werden können, dass die Gesellschafts- und Umweltverträglichkeit und damit die Akzeptanz der Entscheidungen verbessert werden.
 

STORENERGY congress – dezentrale Zukunft

Mit den Vorgaben Energieeffizienz und maximal klimaneutraler Erzeugung werden dezentrale Lösungen immer öfter in die Diskussion gebracht. Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik VDE beschreibt mit seiner Studie „Der Zellulare Ansatz“ die Vorteile dezentraler Lösungen als Ergänzung zur Großverteilerinfrastruktur. Denn Wertschöpfung vor Ort schafft dauerhafte Perspektiven auf wirtschaftliches Wachstum und nachhaltige Akzeptanz der Energiewende. Der VDE plädiert für den Ausbau der regionalen Erzeugung und einen intelligenten Erneuerbare Energien-Mix.
 
Zur Energiewende erfordert speziell die Windenergie eine Einbindung ins Netz mit Speichern und Lastmanagement, um diese volatile Energiequelle wirtschaftlich zu nutzen. Dazu referieren zahlreiche Experten im Rahmen des parallel laufenden STORENERGY Kongresses. Die Themen reichen von konkreten Herausforderungen für den Verteilnetzbetreiber wie Netzausbau mit Umspannstationen und Kabeltrassen im Südwesten über aktuelle Forschung zu elektrischen Energiespeichern und Power-to-Gas bis zu Hybridsystemen und virtuellen Kraftwerken. Es soll auch diskutiert werden, ob Windertragsgutachten als Grundlage der Projektbewertung ausreichen.
 

Windenergie bei den Nachbarn im Dreiländereck mit der Schweiz und Frankreich

Die aktuellen Herausforderungen für den Windkraftausbau in der Schweiz und in Frankreich werden von Vertretern der Anrainerländer skizziert. Lösungen für Windenergieanlagen in Mittelgebirgslagen bedeuten im gesamten Dreiländereck die grundlegende Herausforderung, inklusive ihrer Netzintegration.
 
Die Schweizerische Vereinigung zur Förderung der Windenergie, Suisse Eole, berichtete, dass nach dem Schweizer Ständerat auch der Nationalrat sich am 16. September 2015 bei der Revision des Waldgesetzes für den Bau von Windenergieanlagen im Wald ausgesprochen hat.
Die Hürden für den Bau von Windrädern und Hochspannungsleitungen im Wald sollen gesenkt werden. Das nationale Interesse am Bau von Anlagen zur Produktion von Erneuerbarer Energie und für den Energietransport soll als gleichrangig mit anderen nationalen Interessen eingestuft werden.
 
Mehr Information unter www.storenergy.de oder www.windenergie-offenburg.de. Für Fragen steht Ihnen das Projektteam unter storenergy@messe-offenburg.de bzw. windenergie@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-39 zur Verfügung.

   

  

    

|19.06.2015|
 

Kongressmesse Windenergie und STORENERGY veröffentlichen Kongressprogramm

   
Offenburg. Die Kongressmesse Windenergie – expo & congress der Messe Offenburg findet am 18. und 19. November erstmalig mit dem STORENERGY Kongress statt, welcher sich thematisch auf Energiespeicher fokussiert. Die grenzüberschreitende Plattform für den trinationalen Markt Deutschland, Frankreich und Schweiz veröffentlicht heute das Kongressprogramm mit ausgewiesenem Expertenwissen zu aktuellen Entwicklungen, Best Practice-Beispielen und konkreten Anwendungsfällen für Kommunen.
  
Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer aus Freiburg bekräftigt die Bedeutung der Windenergie im Südwesten: „Die Windenergie dient dem Klimaschutz und fördert die regionale Wertschöpfung. Sie ist neben der Energieeffizienz der zentrale Baustein der Energiewende, einem wichtigen Anliegen der Landesregierung.“ Die Regierungspräsidentin eröffnet die Veranstaltung mit einem Vortrag zur Windenergienutzung und dem Status des Ausbaus.
  
Die neuesten Herausforderungen auf dem Gebiet der Windkraft für Frankreich und die Schweiz werden von Vertretern der Anrainerländer skizziert. Lösungen für Windenergieanlagen in Mittelgebirgslagen bedeuten im gesamten Dreiländereck die grundlegende Herausforderung, inklusive ihrer Netzintegration.

 

Schwerpunkte des Windenergiekongresses

Onshore-Windkraft bedeutet neben dezentraler Energieproduktion regionale Wertschöpfung, unter anderem durch bedeutende Gewerbeeinnahmen für Kommunen. Bürgerbeteiligungsmodelle von der Projektentwicklung bis zur Gewinnschöpfung in lokalen Genossenschaften und Ertragsgemeinschaften werden im Vortragsprogramm beleuchtet. Die Wirtschaftlichkeit der Windenergie in Baden-Württemberg wird mittelbar durch die ansässige Zulieferindustrie erhöht. Durch Repowering und Neuvorhaben werden immer ertragreichere Anlagen realisiert. Die Standorte liegen oftmals in schwer zugänglichen Gebieten. Die Errichtung der modernen Windräder erfordert das Knowhow von Logistik und Planungsdienstleistern in der Zuwegung und Stromnetzanbindung. Aktuelle Erfahrungsberichte dazu liefert die Veranstaltung.
 
Das Ausbaupotenzial in Baden-Württemberg mit geeigneten Flächen, Gutachten sowie gesetzliche Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Umsetzung sind daher nicht nur für Kommunen von Bedeutung, sondern auch für Grundstückseigner, Planer, Projektierer, Finanzdienstleister und interessierte Bürger.

  

NEU: STORENERGY – Kongress zur Netzintegration und dezentralen Zukunft

Der Kongress STORENERGY widmet sich der Zukunft der Energieversorgung. Zur Energiewende erfordert speziell die Windenergie eine Einbindung ins Netz mit Speichern und Lastmanagement, um die volatilen Energiequellen wirtschaftlich zu nutzen. Dazu referieren zahlreiche Experten. Die Themen reichen von konkreten Herausforderungen für den Verteilnetzbetreiber in Mittelgebirgslagen wie Netzausbau mit Umspannstationen und Kabeltrassen über aktuelle Forschung zu elektrischen Energiespeichern bis hin zu Power-to-Gas, Hybridsystemen und virtuellen Kraftwerken. Es soll auch diskutiert werden, ob Windertragsgutachten als Grundlage der Projektbewertung ausreichen und welche Vermarktungswege darüber hinaus bestehen. Die Spannungsqualität im Netz unter dem wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien wird für die Zukunft der Netzinfrastruktur einen eindeutigen Paradigmenwechsel bringen.

 
Aktuelle Plattform zum preiswerten Leistungsträger der Energiewende

Die Windenergie mit STORENERGY bietet eine praxisorientierte Plattform für die Energiezukunft im Südwesten. Für Deutschland insgesamt bleibt Windkraft interessant. So äußerte sich Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE) am 24. April anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien: „Die Erneuerbaren rücken in den kommenden Jahren in den Mittelpunkt der Energiewirtschaft. Beim Strom sichern wir bereits fast 30 Prozent des Bedarfes. Die Windenergie ist dabei mit gut 10 Prozent der preiswerte Leistungsträger der Energiewende.“ In Baden-Württemberg wurden 2014 laut Umweltminister Franz Untersteller 95 Genehmigungen für neue Windkraftanlagen erteilt. „Derzeit sind 250 Anlagen im Genehmigungsverfahren“, berichtete Untersteller in einem Interview mit der Südwestpresse vom 9. Mai.
  
Zum weiteren Ausbau der Windenergie wird die Doppelveranstaltung Windenergie und STORENERGY ihren Beitrag in Baden-Württemberg leisten.
 
Mehr Information unter www.storenergy.de und www.windenergie-offenburg.de. Für Fragen und Anregungen steht Ihnen das Projektteam unter storenergy@messe-offenburg.de bzw. windenergie@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-39 zur Verfügung.

    

  

 
|22.05.2015|
 

Kongressmesse Windenergie mit thematischer Erweiterung Energiespeicher

Das trinationale Format der Messe Offenburg zur Aktualität Windenergie

Offenburg. Im Portfolio der Messe Offenburg haben sich die Fach- und Kongressmessen zu Nachhaltiger Energie und Umwelttechnik etabliert. Die Windenergie – expo & congress am 18. und 19. November erfährt eine thematische Erweiterung unter dem Titel STORENERGY. Von insgesamt vier Kongress-Strängen sind zwei Sessions der Thematik Energiespeicher gewidmet, zum einen die Windenergie im Energiesystem mit Netzinfrastruktur und zum anderen die Netzintegration von Windkraft und die dezentrale Zukunft durch moderne Technologie.
 

Kongressprogramm

Das Forum ist trinational ausgerichtet. Für die Besucher des Dreiländerecks gleichermaßen interessant ist der Schwerpunkt „Herausforderungen in Mittelgebirgslagen“ mit Zuwegung und Transport, Errichtung sowie Netzanschluss von Windkraftanlagen. Herausforderungen bei Projektplanung und Umsetzung sind Gegenstand einer Reihe von praxisorientierten Berichten. Ein weiterer Fokus liegt in der Öffentlichkeitsarbeit und dem Rückhalt in der Bevölkerung für Windenergie als wichtigem Baustein der Energiewende. Wie vor Ort Wertschöpfung geschaffen wird und wie erfolgreiche Modelle für Bürgerbeteiligung an den Erträgen aussehen können, darüber referieren namhafte Experten und stehen für Fragen zur Verfügung.
 

Ausblick

Die Landesregierung Baden-Württemberg hält an dem Ziel von einem Anteil von zehn Prozent der Stromerzeugung aus Windenergie bis 2020 fest. Das entspräche einem Zubau von rund 1.100 Windenergieanlagen. 2014 hat die Landesregierung 95 Genehmigungen für neue Windkraftanlagen erteilt, im Genehmigungsverfahren befinden sich weitere 250 Anlagen. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft geht laut einer Pressemitteilung vom 9. Mai davon aus, dass es bereits im laufenden Jahr „angesichts der Vielzahl genehmigter Anlagen zu einem deutlichen Anstieg kommen werde“. Umweltminister Franz Untersteller sagte: „Das Ziel ist ehrgeizig, aber es gibt keinen Grund davon abzurücken. Falls wir es knapp verfehlen sollten, wird die Energiewende daran nicht scheitern. Entscheidend ist: Die Richtung stimmt.“
 
Energie- und Klimaschutzministerien der Länder Hessen, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gaben am 21. Mai ein gemeinsames Positionspapier zu einem ausgewogenen Ausbau der Windenergie ab 2017 bekannt. Die Länder bekräftigen, dass Windkraftanlagen in ganz Deutschland notwendig sind, um die Energiewende zum Erfolg zu bringen und die Klimaschutzziele zu erreichen. Der regionale Stromverbrauch dürfe nicht nur durch Import gedeckt werden, vielmehr müsse dem regionalen Verbrauch eine regionale Stromerzeugung gegenübergestellt werden, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: „Um eine Schieflage beim Windkraftausbau zu verhindern, müssen wir auch die Wettbewerbsfähigkeit von Binnenland-Standorten in der Mitte und im Süden Deutschlands sichern“. Mit ihren Vorschlägen gehen die sechs Länder jetzt in die anstehenden Diskussionen auf Bundesebene um die künftigen Ausschreibungsbedingungen für die Vergütung von Windstrom im EEG, das in den kommenden Monaten novelliert werden soll, führt das Ministerium aus.
 
Die Windenergie mit STORENERGY bietet eine Plattform für Kommunen, Energielieferanten, Planer, Projektierer und Betreiber von Windkraftanlagen, Grundbesitzer und interessierte Bürger sowie technologische Dienstleister und die Zulieferindustrie.
 
Für Fragen und Anregungen steht Ihnen das Projektteam unter windenergie@messe-offenburg.de oder +49 (0)781 9226-39 zur Verfügung. Mehr Information unter www.windenergie-offenburg.de.

 
 

 


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